Werbung – Ein Artikel von Michael Schöttler. Die beiden Spiele haben wir von AMIGO kostenlos erhalten, auf den Artikel und  Inhalt dessen  hatte dies jedoch keine Auswirkung.

Am Wochenende regnete es bei uns, da kam die Spielelieferung von AMIGO gerade recht. Ich durfte mit meinem großen Sohn (8 Jahre) die beiden neuen Spiele (Polar Panic und Magnefix) aus dem Herbstsortiment anschauen und testen.

Polar Panic

Polar Panic

Polar Panic angespieltAls Erstes wurde Polar Panic ausgepackt. Wir machten es uns im Kinderzimmer auf dem Boden gemütlich und konnten schon nach wenigen Minuten loslegen.

Die Spielregeln sind schnell erklärt. Nacheinander werden die verdeckten Karten auf dem Boden umgedreht, immer einer eine Karte. Wenn man dann zwei gleiche Paare liegen hat, muss man mit seinen Händen auf die Karten schlagen, um diese zu sichern. Stimmt alles, erhält man die Karten, irrt man sich muss man eine Karte die man gewonnen hatte ablegen. Zusätzlich gibt es noch Aktionskarten, wo man eine Karte bekommt, oder ablegen muss und die offenen wieder verdeckt. 

Beim ersten Lesen der Spielregeln dachte ich noch, es würde einem anderen Spiel ähneln, wo man mit ner Glibberhand die Karten sichern muss anstatt mit der eigenen, aber beim Spielen merkt man schnell, dass es völlig unterschiedliche Spielprinzipien sind. Auf den Karten bei Polar Panic sind nämlich nicht immer nur ein Tier abgebildet, sondern auch oftmals mehrere. Zusammen mit den Aktionskarten kommt eine eigene Dynamik zustande. 

Mein Sohn hat mich dann ganz knapp geschlagen und ich war erstaunt, welche Reaktionsschnelle ein Achtjähriger doch hat. Knapper Sieg

Ihm hatte es so viel Spaß gemacht, dass er am Abend mit dem mittleren (fast 4) eine Partie spielen wollte. Zwar war der ältere deutlich schneller, aber auch der Mittlere konnte seine Karten abgreifen. Polar Panic ist offiziell ab 6 Jahren, kann aber definitiv auch mit jüngeren gespielt werden, wenn man ihnen etwas mehr Reaktionszeit einräumt. 

Polar Panic

Magnefix

Als zweites Spiel haben wir dann Magnefix versucht und hier war ich schwer begeistert. Das Spielprinzip ist simpel, aber anspruchsvoll. Man hat fünf unterschiedlich farbige Magnetkaros und einen Stapel Karten. Die Spieler müssen nun was auf der Karte sichtbar ist nachbauen und der schnellste Spieler gewinnt.
Magnefix
Hier gibt es einfache Verbindungen, wo man nur nebeneinander steckt und andere 3D-Gebilde, wo man sich überlegen muss, wie man das baut, damit es so aussieht wie auf der Karte. Magnefix

Auch dieses Spiel ist ab 6 Jahren. Das oben gezeigte Bild hatte mein Sohn nach wenigen Sekunden, wo ich noch überlegte, wie ich das bauen könnte. Viel drunter wird bei dem Spiel aber kaum gehen, da ein räumliches Denken definitiv vorhanden sein muss. 
Die Gebilde nachzubauen hatte uns so viel Spaß gemacht, dass es irgendwann gar nicht mehr drum ging, wer schneller ist, sondern wir beide versucht haben einfach auf die Lösung zu kommen, wie man das baut. 

Fazit

Beide Spiele haben uns toll gefallen. Müssten wir uns für eines entscheiden, wäre es Polar Panic bei meinem Sohn und Magnefix bei mir. Ich habe in der Tat auch schon alleine dagesessen und die schweren Karten nachgebaut und finde es eine tolle Möglichkeit, was fürs räumliche Denken zu machen. Polar Panic wird seit ein paar Tagen täglich von meinen beiden Söhnen gezockt. Beide Spiele sind von der Spieldauer her variabel, sodass ich sie für zwischendurch nehmen kann, aber auch mal für eine längere Beschäftigung. 

Ich würde gerne auch negative Dinge aufzählen damit es nicht heißt, ich würde das nur schreiben weil ich das Spiel kostenlos erhalten habe, aber in der Tat gibt es da keine. Ich kann euch beide Spiele wirklich empfehlen, bei einem Kauf macht ihr da nicht viel falsch.