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Namensfinder

Namensfinder

Unser Tool hilft
dir bei der Suche nach einem passenden Namen für dein Kind.

Schon in der Schwangerschaft geht es los: Die Suche nach einem Vornamen für das Kind. Bist du gerade auf Namensuche, kann dir das von uns entwickelte kleine Namensfinder Tool vielleicht helfen und dir tolle Vornamen für dein ungeborenes Kind vorschlagen. Außerdem findest du weitere Informationen rund um das Namensrecht, verbotene, erlaubte, lustige und doofe Namen sowie die rechtlichen Aspekte bei Mehrfachnamen und den Schreibweisen mit und ohne Bindestrich.

Wie funktioniert der papa.de Namensfinder?

Unser Namenstool ist kinderleicht zu bedienen und zeigt dir auf 3 verschiedene Arten verschiedene Vornamen für Jungen und Mädchen an:

  • Inspirieren lassen
  • Namen von A-Z
  • Favoriten

Jungen- und Mädchennamen: Inspirieren lassen

Klickst du den oberen Button „Inspirieren lassen“ an, kannst du eine erste Auswahl treffen, ob du einen Jungennamen oder einen Mädchennamen suchst. Schon bekommst du einen ersten Namensvorschlag. Sobald du ‚Dislike‘ oder ‚Like‘ geklickt hast, kommt auch schon der nächste Vorschlag mit einem Vornamen für das Geschlecht deines Kindes. Du kannst jetzt wieder bewerten, ob dir der Namenvorschlag gefällt oder nicht. Anhand deiner Bewertung macht sich das Namensfinder-Tool auf die Suche nach weiteren Namensvorschlägen.

Namen von A-Z mit Herkunft und Bedeutung

Bei dieser Tool-Funktion wählst du erst das Geschlecht deines Kindes aus und schon geht´s los. Dir werden entweder Vornamen für Mädchen oder Vornamen für Jungen in alphabetischer Reihenfolge angezeigt. Du kannst dich durch das Namens-ABC scrollen und die einzelnen Rufnamen anklicken, die dir gefallen. Das Namensfinder-Tool zeigt dir an, von welchem Vornamen der ausgesuchte Mädchen- oder Jungenname abgleitet wurde, welcher Ursprungssprache er entspringt und welche Bedeutung der Vorname hat.

Die papa.de Favoriten

Mit einem Klick auf den Button ‚Favoriten‘ bekommst du 10 beliebte Jungenvornamen und 10 aktuelle Mädchenvornamen angezeigt. Auch bei den Favoriten kannst du die beliebten Vornamen anklicken, um mehr über die Namen zu erfahren.

Wann fängt man mit der Namenssuche an?

Der Vorname deines Kindes ist eine äußerst wichtige Angelegenheit, um die du dich mit deiner Partnerin bereits sehr früh in der Schwangerschaft kümmern solltest. Die Namenssuche macht Spaß, verbindet euch ganz intensiv mit eurem Kind und oftmals fällt es schwer, sich auf einen der beliebten Vornamen zu einigen.

Bis zur Geburt solltet ihr euch einig sein, mit welchem Namen ihr euer Kind auf der Erde begrüßen wollt. Denn schon kurz nach der Geburt steht die Anmeldung beim Standesamt bevor und da wird der Kindername amtlich registriert und ist dann nicht mehr änderbar. Der Rufname wird zum Teil der Identität eures Kindes und darum ist er unter normalen Umständen auch nicht mehr zu ändern.

Hilfreiche Namensbücher

Der Vorname eines Kindes ist eine höchstpersönliche Sache, die von Eltern nicht auf die Schnelle entschieden werden sollte. Wir empfehlen dir, zumindest ein Namensbuch zu besorgen, damit du mit deiner Partnerin darin schmökern kannst.

Da es unzählige Vornamen gibt und nicht jedes Namensbuch die gleichen Vornamen enthält, solltest du auch darüber nachdenken, ob du noch ein zweites oder drittes Namensbuch anschaffen willst. Dies ist insbesondere auch deshalb interessant, weil es Namenbücher in unterschiedlichen Ausführungen gibt.

So erhälst du beispielsweise:

  • Vornamenbücher für Jungen
  • Vornamenbücher für Mädchen
  • Bücher für regionale Vornamen
  • Vornamenbücher für den deutschsprachigen Raum
  • Bücher mit den beliebtesten amerikanischen Vornamen
  • Bücher mit internationalen Vornamen
  • Namensbücher mit Assoziationen (Name/Charaktereigenschaften)

Worauf kommt es beim Vornamen eines Kindes an?

Du wirst im Laufe der Zeit merken, dass die Suche nach einem passenden Vornamen für euer Kind eine Wissenschaft für sich ist. Früher schien die Namenswahl für ein Babys wirklich einfach zu sein. Im Zweifelsfall wurde das Kind einfach nach Opa, Oma oder Patentante bzw. Patenonkel benannt. Doch diese Tradition ist nicht mehr Zeitgemäß.

Heute entscheiden sich Eltern bei der Namenswahl für ihr Kind nach

  • Gefallen
  • religiöser Bedeutung
  • Namenstrends
  • Klangfarbe (Kombination Vorname & Nachname)
  • Kombination von mehreren Vornamen
  • Assoziation Name & Charakter

oder sie wählen einen Mädchennamen bzw. Jungennamen aufgrund eines Prominenten.

Nach welchem Grundgedanken ihr die Namensgebung eures Kindes vornehmen wollt, ist ganz alleine eure Sache. Doch für nahezu alle Eltern spielen weitere Gedanken eine wesentliche Rolle, wenn es um den Wunschnamen des eigenen Kindes geht:

  • Wie klingt der Name, wenn man das Baby damit anspricht?
  • Wie wirkt der Vorname, wenn das Kind älter bzw. erwachsen ist?
  • Welche Spitznamen können über den Mädchenvornamen bzw. den Jungenvornamen hergeleitet werden?
  • Wird das Kind wegen seines Vornamens gehänselt?
  • Wie klingt der Rufname, wenn er leise, laut, aufgeregt ausgeprochen wird?

Selbst, wenn du dir mit deiner Partnerin schnell über einen Wunschnamen einig bist, wird es vermutlich auch bei euch immer wieder Zweifel geben, ob ihr euch mit dem favorisierten Wunschnamen tatsächlich richtig und im Sinne eures Kindes entscheiden werdet.

Die beliebtesten Vornamen – eine heikle Entscheidung?

Bei der Vornamenwahl gibt es Trends der beliebtesten Vornamen für Mädchen und Jungs. Die Namenstrends werden mitunter auch durch sympathische Prominente, berühmte Film-Charaktere usw. beeinflusst. Der große Vorteil, sich für einen Trendnamen zu entscheiden ist darin zu sehen, dass der Kindername definitiv modern und aktuell ist. Allerdings gibt es bei den beliebtesten Jungennamen und Mädchennamen einen kapitalen Nachnamen.

Vier Jahre nach der Geburt deines Kindes bist du mit deinem Sohn oder mit deiner Tochter auf dem Spielplatz und rufst nach deinem Kind. Du kannst dir sicher sein, dass sich fast die Hälfte aller Kinder auf dem Spielplatz rumdreht und zu dir schaut. Denn viele Eltern haben sich vor vier Jahren für die damals aktuellen Trendnamen entschieden, die dann in der jeweiligen Generation gehäuft auftreten.

Sich für einen der beliebtesten Vornamen, wie sie dir unser Namensfinder Tool unter dem Button ‚Favoriten‘ anzeigt, ist vollkommen okay, wenn euch einer der Namen besonders gut gefällt und es für euch kein Problem ist, wenn ein paar Jahre später gleich mehrere Kinder auf Namenszuruf reagieren. 😉

Uneinigkeit bei der Namensauswahl

Solange ihr schwanger seid, habt ihr auch noch Zeit, euch auf den Kindernamen festzulegen. Ihr braucht euch von niemand stressen und schon gar nicht solltet ihr euch in die Namenswahl reinreden lassen. Nennt euer Kind auf keinen Fall nach Opa Adalbert oder Oma Kunigunde, wenn EUCH der Namen nicht gefällt. Dies gilt übrigens auch dann, wenn ihr einen Zweitnamen oder Doppelnamen auswählt.

Wenn ihr euch als Vater und Mutter in der Namensfrage noch nicht einig seid, fertigt eine Liste mit mehreren Wunschnamen an. Auf dieser Liste könnt ihr Pro und Contra notieren, weitere Namenvorschläge ergänzen, inzwischen verworfene Wunschvornamen wieder streichen.

Selbstverständlich könnt ihr euch mit Freunden, Verwandten und Bekannten besprechen und euch weitere Namensvorschläge einholen. Doch die letzte Entscheidung obliegt ganz alleine bei euch beiden. Falls ihr euch überhaupt nicht einig werdet, trefft vielleicht einen Kompromiss aus einem Doppelnamen. Ein Vornamen wird von deiner Partnerin bestimmt, ein zweiter von dir. Dabei achtet jedoch darauf, dass die Kombination des Doppelnamens für euch beide okay ist und der Doppelname gut klingt.

Babyname, wenn das Geschlecht des Kindes nicht feststeht

Die allermeisten Eltern wissen bereits lange vor dem errechneten Geburtstermin, ob sie sich über einen Jungen oder ein Mädchen freuen dürfen. Es gibt Elternpaare, bei denen das Geschlecht des Kindes nicht oder nur vage erkannt wird oder die Geburt eine echte Überraschung für die frischgebackenen Eltern bereit hält.

Deshalb solltet ihr in jedem Fall über Jungennamen UND Mädchennamen nachdenken und euch bis kurz vor den errechneten Entbindungstermin geeinigt haben, wie ihr euer Kind nennen wollt.

Schreibweise von Namen

Als ob das mit der Namensfindung nicht schon kompliziert genug wäre, geht es auch um die Schreibweise des gewünschten Namens. Zahlreiche Namen können in unterschiedlichen Varianten geschrieben werden:

  • Stephanie, Stephani, Stefanie, Steffanie, Stefani
  • Sara, Sarah, Sahra
  • Christof, Christoph, Kristof
  • Janick, Janik, Jannick, Yannick, Yannic

Habt ihr euch grob festgelegt, müsst ihr euch noch auf die konkrete Namenvariante einigen.

Namensrecht: Das gilt es beim Vornamen eines Babys zu beachten

Zwar habt ihr bei der Namensbestimmung eine riesige Auswahl, doch der Gesetzgeber sieht einige Einschränkungen vor. Das Namensrecht (BGB § 12) ist eine äußerst komplexe Materie und wirft häufig Fragen auf. Falls ihr einen besonders exotischen Rufnamen für euer Kind ausgewählt habt, wäre es ratsam, wenn ihr euch frühzeitig mit dem örtlichen Standesamt in Verbindung setzt und euch absichert, ob euer Wunschname erlaubt ist. Es kann nämlich Probleme geben, wenn dieser nicht mit dem aktuellen Namensrecht in Einklang steht.

Beispiel: Unisex-Namen

So gab es beispielsweise bis ins Jahr 2008 die gesetzliche Bestimmung, dass ein Vorname zwingend eindeutig männlich ODER eindeutig weiblich sein musste, um das Geschlecht zweifelsfrei anhand des Rufnamens erkennen zu können (Geschlechtskennzeichnung).

War der Wunschname ein Unisex-Name, also weder eindeutig männlich, noch eindeutig weiblich, musste ein zweiter Vorname bestimmt werden, der eindeutig das Geschlecht des Kindes erkenntlich machen musste.

Hier ein konkretes Beispiel zur Namenswahl:

Die Eltern wollten ihren neugeborenen Sohn Kaja Kim nennen. Aufgrund zweier nicht eindeutiger Vornamen lehnte das Standesamt diesen Wunschnamen ab. Durch die Variante Kaya Kim (geänderte Schreibweise) willigte das Standesamt ein. In der türkischen Sprache ist der Vorname Kaya (mit y) ausschließlich männlich, so dass in dieser Variante die Geschlechtszuordnung aufgrund des Vornamens möglich ist.

Unisex-Namen

Wenn ein Name sowohl als Männername wie auch als Frauenname verwendet werden kann und darf, handelt es sich um einen Unisex-Namen. Hier fehlt dann die Geschlechtskennzeichnung.

Auch dafür ein paar Beispiele:

  • Andrea
  • Jasmin
  • Kaja
  • Kai
  • Kim
  • Maria
  • Toni
  • Sascha

Verbotene Vornamen für Kinder

Immer wieder sorgt die Namensgebung für gerichtliche Auseinandersetzungen oder Presseschlagzeilen. Entweder, weil Eltern so außergewöhnliche Namensideen haben, dass ein deutsches Standesamt sich weigert, dem Namenswunsch der Eltern zu entsprechen. Oder, weil der Name gegen das gültige Namensrecht verstößt. Da es keine konkreten Rechtsnormen gibt, sind die Formulierungen schwammig und die Entscheidungen über Eintragsfähigkeit oftmals auch Individualentscheidungen, die von der Laune des Standesbeamten oder der Region abhängen.

Der Gesetzgeber sieht für die Namensgebung beispielsweise vor:

  • Ein Kindername muss zwingend als Vorname erkennbar sein. Das Kind darf z. B. nicht Kasten, Auto, Individuum oder Bananenstaude heißen. Das ist auch gut so.
  • Nicht zulässig sind Nachnamen. Ein Kind darf deshalb mit Vorname nicht Huber, Müller, Meier, Schmidt heißen.
  • Ebenfalls verboten sind auch Städtenamen sowie Markennamen.
  • Titel wie Prinz, Baron, Doktor sind nicht als Vornamen erlaubt.
  • Verboten ist auch die Namensgebung, die dem Wohl des Kindes schadet. Dies gilt dann, wenn der Name das Kind lächerlich machen würde oder es mit einem bösen Übel in Verbindung bringen würde.

Es gibt jedoch immer Ausnahmen. So beispielsweise, wenn Eltern sich für einen Markennamen entscheiden. Gerichte bestätigten u. a. die Eintragsfähigkeit dieser Namen:

  • Fanta
  • Pepsi
  • Dior
  • Pumuckl

Auch Städtenamen und andere kuriose Namen wurden (teilweise) mit Einschränkung durch einen Gerichtsentscheid zulässig. Z. B.

  • Alpha
  • Mikado
  • November
  • Oleander
  • Prestige
  • Sonne
  • Sundance
  • Sunshine
  • Windsbraut

Diese außergewöhnlichen Namen sind nach wie vor umstritten, können jedoch schöne Namenkreationen oder auch vollkommen unsinnige Namenskombinationen erlauben:

  • Alpha Tier(chen)
  • Mikado Stab
  • Oleander Baum
  • Sonne Lach-Mann

Per Gerichtsentscheid verboten wurden neben anderen:

  • Borussia
  • Christin
  • Hemingway
  • Lord
  • Moewe
  • Pan
  • Pfefferminze
  • Rosenherz
  • Tom Tom
  • Woodstock
  • Verleihnix

Doppelnamen, Mehrfachnamen, Schreibweisen

Jeder Mensch muss einen Vor- und einen Nachnamen haben. Mindestens. Kinder dürfen mehrere Vornamen haben, doch auch hier gibt es einen Gerichtsentscheid, der die Aneinanderreihung von 12 Vornamen auf lediglich 5 reduzierte.

Abgelehnt:

Chenekwahow Tecumseh Migiskau Kioma Ernesto Inti Prithibi Pathar Chajara Majim Henriko Alessandro

Der Bindestrich zwischen Vornamen

Zum Abschluss noch ein paar Worte zum Bindestrich bei der Namensgebung. Wenn ihr eurem Kind 2, 3, 4 oder 5 Vornamen geben wollt, könnt ihr diese entweder als Einzelname schreiben oder mit Bindestrich. Der kleine Strich ist juristisch von größter Bedeutung. Die Namenschreibweise mit Bindestrich oder ohne Bindestrich muss bei der Eintragung ins Standesamtregister von den Erziehungsberechtigten bestimmt werden.

Was hat es mit dem Bindestrich zwischen Vornamen auf sich? Werden die Vornamen nicht durch einen Bindestrich verbunden, sind sie jeweils gleichberechtigte alleinstehende Namen. Kurz: Dein Kind kann beliebig einen der Namen als Vorname bestimmen und nach Lust und Laune wechseln.

Namensbeispiel ohne Bindestrich:

Kerstin Paulina Josefina Schmidt > darf als mal Kerstin, mal Paulina oder Josefina heißen! Frau Schmidt darf nach Belieben zum Unterschreiben einen der drei Namen in Kombination mit dem Nachnamen verwenden, so dass

  • Kerstin Schmidt
  • Paulina Schmidt
  • Josefina Schmidt

ein- und dieselbe Person sind.

Namenbeispiel mit Bindestrich:

Emilie-Kathrin Meier > Emilie-Kathrin ist der Rufname , der vollständig so genannt werden muss. Wenn sie unterschreibt oder Vertragsunterlagen ausfüllt, darf sie nicht nur Emilie oder nur Kathrin schreiben, sondern sie muss immer die Namenschreibweise Emilie-Kathrin Meier verwenden.

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