Kostüme für Kinder

Bild verkleidete Kinder
Kostüme für Kinder: Verkleiden macht nicht nur an Fasching Spaß!

Kinder lieben das Verkleiden. Cowboy, Indianer, Panzerknacker oder anderer Bösewicht und natürlich Superhelden, Prinzessin, Hexe oder Tiere sind die Rollen, in die Kinder liebend gerne schlüpfen. Spätestens, wenn die närrischen Tage vor der Tür stehen, werden wieder massenhaft Kostüme für Kinder verkauft. Warum Kinder sich auf Feste wie Fastnacht, Fasching, Karneval und Co freuen, ist ganz schnell erklärt: Durch Kostüme für Kinder werden die starren Alltagsregeln fast vollständig außer Kraft gesetzt und in der Phantasierolle kann jedes Kind sich auf eine Weise austoben, wie es sonst kaum möglich ist. Das Verkleiden erlaubt dem Nachwuchs, seine Phantasie auszuleben, seine Ängste zu bearbeiten oder seine vermeintlichen Schwächen zu kompensieren. Wer sich als starker und mutiger Superheld verkleidet oder sich in einen mächtigen Drachen verwandelt, dessen Mut kann wachsen. Natürlich werden in der Verkleidung als Prinzessin oder Zaubermeister Träume (fast) erfüllt, die sich im normalen Alltag nicht realisieren lassen. Es gibt also gute Gründe, Kinder häufig in andere Rollen schlüpfen zu lassen. Nicht nur an Fastnacht!

Verkleiden macht Spaß

Sobald das Kind sein Kostüm übergezogen hat, schlüpft es in eine phantastische Rolle. Aus dem schüchternen 5-Jährigen wird der strenge Sheriff, aus dem wüsten Kindergarten-Haudegen der Superheld mit Superkräften. Für deine kleine Prinzessin geht ihr größter Traum in Erfüllung. Endlich darf sie ein wunderschönes romantisches Kleid und ein kleines Krönchen tragen und jeder Prinz liegt ihr zu Füßen.

Wenn Kinder sich verkleiden, müssen Papas herhalten. Meist sind wir es, die vom Junior-Sheriff verhaftet, vom Oberindianer an den Marterpfahl gefesselt oder vom Superheld dingfest gemacht werden. Action steht auf dem Programm, darum müssen wir die Prinzessin vor dem Schlossgespenst retten oder Biene Maja auf unseren Händen durch die Lüfte schweben lassen. Die Gaudi kommt also nicht zu kurz.

Kostüme für Kinder werden meist nur einmal im Jahr, nämlich zur Fastnacht ausgepackt und angezogen, wenn in Kindergarten oder Schule Karneval gefeiert wird oder wir mit der Familie zum Rosenmontagsumzug gehen. Schade. Verkleiden macht Spaß, so dass jede Gelegenheit genutzt werden sollte, zusammen mit dem Kind in die Welt der Phantasie abzutauchen und in ein Kostüm zu schlüpfen. Die gibt es übrigens nicht nur für Jungs und Mädchen, sondern auch für uns Väter.

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Zu welchen Anlässen kann man sich verkleiden?

Na klar, da denkt jeder direkt an die Fastnachtszeit. Ganz gleich, in welcher Region ihr wohnt, ob ihr Fasching, Fastnacht, Fassenacht oder Karneval feiert, gehört ein originelles Kostüm mit passenden Accessoires zu jeder Kindheit dazu – ganz davon abgesehen, dass es auf Faschingsumzügen ohnehin spaßig zugeht und das Fangen von Bonbons, Kamellen, Popcorn und anderem Streugut richtig Spaß macht.

Weitere Anlässe, an denen Kinder und Papas sich verkleiden können:

  • Geburtstagsfeier
  • Mottoparty
  • Kindergartenfeste
  • Gartenfeste
  • Silvester

Fastnachtskostüme für Kinder

Es gibt sie in allen Kleidergrößen: Faschingskostüme für Kinder. Da Fastnacht in die kälteren Monate Februar oder März fällt und der Karneval nicht nur drinnen, sondern vor allem auf der Straße gefeiert wird, brauchst du für dein Kind ein Kostüm, das auf die Location abgestimmt ist. Das ist nicht einfach, denn zum Feiern in Kindergarten und Schule braucht ihr ein dünnes Karnevalskostüm, während beim Straßenkarneval es je nach Wetterlage sehr kalt und regnerisch sein kann. Da muss was Warmes her. Es kann aber auch sein, dass der Rosenmontag auf einen sonnigen und warmen März-Tag fällt.

Dünne Kostüme für Kleinkinder bei Indoor-Feiern

Feiern Kinder in der Turnhalle oder Zuhause im Warmen, brauchen sie dementsprechend dünne Kinderkostüme, da sie sonst zu stark schwitzen und schnell krank werden, wenn es nach dem Feiern noch nach draußen geht (z. B. Rückweg von der Kindergartenfeier bzw. der Schulfeier).

Das Clownskostüm, Piratenkostüm oder Cowboykostüm wird als mittlere Schicht angezogen. Als Oberteil unter dem Kostüm genügt ein dünnes, langärmeliges Shirt, an den Beinen reicht eine Strumpfhose oder eine Leggins. Über das Faschingskostüm wird die Winterhose, ein Pulli und die Winterjacke gezogen, damit beim Hin- und Rückweg die Kids wettergerecht verpackt sind.

Kinderkostüme für Fastnachtsumzüge

Bei Kleinkindern, die noch in Kinderwagen und Buggy sitzen, eignen sich Umhänge, die vornehmlich über die Winterjacke gezogen werden. Klasse sind Kostüme für Kinder, die aus wärmendem Plüsch gefertigt sind und die Bewegungsfreiheit des Kindes nicht einschränken. Dann quengeln die Kids im Kinderwagen nicht.

Warme Kostüme für Kleinkinder

Toll sind Kostüme mit warmer Kapuze, die als “Tierkopf” die Mütze ersetzen bzw. über der Wintermütze getragen werden können:

  • Löwenkostüm
  • Bärenkostüm
  • Biene Maja Kostüm
  • Krokodil-Kostüm
  • Drachenkostüm
  • usw.

Kleine Kinder fühlen sich darin wohl und der Körper wird sogar bei kalten Temperaturen schön warm gehalten.

Kinderkostüme für ältere Kids

Ab etwa 4 oder 5 Jahren entscheiden viele Kinder selbst, als was sie sich verkleiden wollen. Die Wahl des Kinderkostüms wird dann häufig von angesagten Zeichentrickfiguren und Superhelden beeinflusst. Neben aktuellen Kostümthemen gibt es die ewigen Klassiker, zu denen gehören beispielsweise:

  • Cowboy / Cowgirl
  • Indianer / Indianerin
  • Pirat / Piratenbraut
  • Magier
  • Hexe
  • Fee
  • Elfe
  • Clown
  • Hippie
  • Blumenmädchen
  • Gärtner
  • Bauarbeiter
  • Gespenst

Bei solchen Kostümen empfiehlt es sich, ein oder zwei Kleidergrößen größer als die normale Kleidergröße zu nehmen und auf Gummizug im Hosenbund zu achten. Dann können die Kostümteile über der herkömmlichen Straßenkleidung getragen werden und beim Feiern in geschlossenen Räumen von Schule und Kindergarten trotzdem genutzt werden.

Zwiebelprinzip: So tragen Kostüme nicht auf und halten trotzdem warm

Bei Straßenfesten in der Faschingszeit solltest du dein Kind immer im Zwiebellook ankleiden. Das Kind wird – wie eine Zwiebel in mehrere “Schalen” verpackt. Dafür verwendest du sehr dünne Oberteile und Unterteile, die übereinander angezogen werden. Umso mehr dünne Bekleidungsschichten ihr dabei schafft, desto besser wärmt die Kleidung. Zwischen den einzelnen Bekleidungsschichten bilden sich Luftschichten, die isolierend wirken. Oft kann dann auf dicke Winterjacke sowie Thermohose verzichtet werden und das Kostüm als letzte Schicht sieht nicht so aufgeplustert auf.

Ärmel und Hosenbeine zu lang: Kinderleichtes Umnähen

Bei den meisten Kinderkostümen sind Ärmel und Hosenbeine oft zu lang, was die Wahl der Kleidergröße schwierig macht. Entweder entscheidet du dich für die richtige Länge, dann sitzen Kostüme für Kinder am Körper meist sehr eng und passen höchstens ein Jahr. Oder du nimmst bis zu 2 Kleidergrößen größer und kürzt Ärmel und Beine in der Länge. Das Umnähen ist einfach und kann auch von uns Papas erledigt werden. Es reicht, wenn du lediglich an einigen Stellen den umgefalteten Kostümstoff zusammennähst. An den närrischen Tagen schaut ohnehin niemand so genau hin.

So geht´s:

  1. Zieh die Kleidung auf Links.
  2. Krempele zu lange Ärmel und Beine auf die passende Länge nach außen um.
  3. Verwende eine größere Nähnadel mit großem Nadelöhr.
  4. Fädele einen farblich passenden Faden ein.
  5. Fasse eine kleine Stoffmenge zusammen und steche die Nadel durch alle Stoffschichten, bis sie kurz neben der Einstichstelle wieder austritt.
  6. Ziehe den Faden durch, schneide ihn ab und verknote die Enden.

Diese Schritte wiederholst du, bis du rundum an einigen Stellen den umgefalteten Stoff fixiert hast. Im nächsten Jahr kannst du den provisorisch genähten Saum auslassen und das Kostüm passt.

Kostüm-Zubehör zum Verkleiden

Passend zu vielen Kostümen gibt es Zubehör. Der Cowboy braucht Holster, Pistole und Knallpatronen, der Clown trägt neben Clownsmaske oder Clownsnase einen überdimensionalen Plastikhammer mit sich, Hexe und Elfe brauchen einen Zauberstab, für die Prinzessin gibt es eine kleine Krone oder ein Diadem, während Indianer niemals ohne Tomahawk, Pfeil und Bogen zu sehen sind. Für die kleine Discoqueen gibt es originelle Perücken in schillernden Farben und für Gärtner sowie Bauarbeiter findet sich das ein oder andere Zubehör im Gartenschuppen oder im Heimwerkerkeller.

Geschminkt zur Fastnacht: Auf Inhaltsstoffe der Schminke achten

Etwas anderes ist es mit der Schminke. Kinder lieben nicht nur das Verkleiden, sondern auch das Bemalen des Gesichts. Das Make-up der Mama sollte tabu sein – ebenso, wie billige Fastnachsschminke, deren Inhaltsstoffe nicht immer unbedenklich sind. Damit die Kinderhaut nicht unnötig gereizt wird, achte auf hochwertige Qualität und Hinweise wie ‘hautfreundlich’ oder ‘dermatologisch getestet’. Insbesondere sind Duftstoffe, Konservierungsstoffe sowie Emulgatoren problematisch für die empfindliche Kinderhaut und können eine Kontaktallergie auslösen.

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Unbedingt Hautverträglichkeit testen

Bevor ihr die Kinderschminke auftragt, macht einen Verträglichkeitstest. Dazu wird eine erbsengroße Menge der Schminke in die Ellenbeuge aufgetragen und mit einem Pflaster abgedeckt. Dort verbleibt die Kosmetik für mindestens 24 Stunden. Treten Juckreiz und Rötungen auf, reagiert die Haut deines Kindes auf das Karneval-Make-up und ihr dürft es nicht verwenden.

Schminken für Fastnacht & Party

Bei kleineren Kindern eignet sich neben fetthaltiger Schminke auch Make-up auf Wasserfarben-Basis. Diese ist oft besser verträglich. Vor allem lässt sie sich nicht ohne Weiteres verreiben. Das Kostüm bleibt sauber und das Make-up schön. Wenn du dein Kind schminkst, spare den direkten Bereich um Augen und Mund aus, damit Schminke weder in die Augen gerät, noch in den Mund. Außerdem ist das Abschminken leichter – das mögen kleine Kinder nach dem Faschingsumzug oder nach der Party sowieso nicht. Wasserlösliche Schminke kannst du mit einem lauwarmen Waschlappen abwaschen, ölhaltige Fastnachtsschminke geht am besten mit einem Make-up-Entferner oder etwas milder Creme und Kosmetiktüchern ab.

Mädels mögen Glitzer im Gesicht. Glitzerpigmente haften sehr gut auf der Haut, wenn zuvor eine reichhaltige Fettcreme aufgetragen wurde. Der Glitter klebt daran regelrecht fest. Nach dem Feiern ist es eine Strapaze, den bunten Glitzer von der Haut runter zu bekommen. Probiere es mal mit befeuchteten Wattebäuschen – und reichlich Geduld.

Kostüm für Kind zu klein – was macht man damit?

Selbstverständlich lassen sich Faschingskostüme problemlos für die jüngeren Geschwisterkinder aufheben, im Freundeskreis tauschen oder in Verkaufsgruppen anbieten. Für die Faschingstage könnt ihr auch ein gebrauchtes Kostüm kaufen, da sie als typische Saisonartikel nur wenig genutzt werden.

Kostümparty für Kinder

Nach Fastnacht landen Kostüme für Kinder meistens in der Mottenkiste und passen im nächsten Jahr nicht mehr. Eigentlich viel zu schade. Plant doch einfach mal eine Kostümparty für Kinder oder ladet die kleinen Gäste zum Kindergeburtstag ein und bittet die Kinder darum, verkleidet zu kommen. Falls ihr euch für eine Motto-Party entscheidet, bietet sich ein allgemeines Thema (z. B. Helden und Prinzessinnen)  an – so dass keiner der kleinen geladenen Gäste extra für die Verkleidungsparty ein neues Kinderkostüm kaufen muss. Dann sagen nämlich viele Gäste ab. Ebenfalls eine tolle Gelegenheit, Fastnachtskostüme aufzutragen: Halloween.

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