Windeln – Pampers

Bild eines Baby in einer Windel

Säuglinge und Kleinkinder wollen gerne einen trockenen Po haben, denn sie sind im Allgemeinen ziemlich anfällig für wunde Stellen am Po. Das Angebot ist groß und reicht von sehr günstigen Modellen beim Discounter bis hin zu den recht teuren Pampers. Dazu stellt man sich als Vater selbstverständlich einige Fragen, die geklärt werden wollen.

Preis vs. Qualität vs. Quantität – 3 Faktoren, die jeweils den Unterschied ausmachen

Die Windeln verschiedener Hersteller versprechen allesamt, sowohl Urin als auch Kot gut aufzufangen und festzuhalten, ohne dabei zu einer Hautbelastung für das Kind zu werden. Die Preisunterschiede zwischen den Marken- und den Discounterwindeln sind aber gravierend. Diese Preisdifferenz muss sich zwangsläufig auch auf die Qualität der Windeln auswirken. Schauen wir uns mal kurz an, wodurch sich diese Preisunterschiede ergeben können.

Hohe Kosten bei geringer Stückzahl: die Markenwindeln

Markenwindeln wie Pampers haben einen stolzen Preis und bieten dabei zeitgleich meist weniger Windeln pro Packung an als die günstigen Discounterwindeln. Dieser höhere Preis rechtfertigt sich mit einer wesentlich besseren Verarbeitung und ausgewählten Materialien, die die empfindliche Haut des Kinderpos nicht reizen.

Geringe Kosten bei großer Stückzahl: die Windeln aus Discountern

Discounter bieten Windeln an, die trotz großer Stückzahl pro Packung zu einem deutlich günstigeren Preis verkauft werden als die Markenwindeln. Du musst dazu wissen, dass sich diese Preisersparnis natürlich auf die Qualität der Windeln auswirkt. Jeder Windelhersteller ist ein Wirtschaftsunternehmen mit Gewinnerzielungsabsicht. Wenn die Hersteller also so günstig so viele Windeln anbieten können, müssen sie bedingt durch ihre Kalkulation an einer oder mehreren Stellen deutlich Kosten einsparen. Discounterwindeln haben deshalb einige Schwächen, die an späterer Stelle aufgezeigt werden.

Qualität oder Quantität: Das hängt von mehreren Faktoren ab

Das Geld ist knapp und die Windeln sind ziemlich teuer. Das geht fast allen Vätern so. Auf der einen Seite möchtest du nur das Beste für dein Kind, auf der anderen Seite aber musst du auch darauf achten, dass am Ende des Monats noch ein wenig Geld zur Verfügung steht. Zwangsläufig stellt man sich also auch die Frage, ob man zugunsten des Geldbeutels oder zugunsten des Kindes Windeln kaufen geht. Erfahrungsgemäß stellt die Kombination beider Faktoren die ideale Vorgehensweise dar.

Günstige Windeln für den Tag

Tagsüber, wenn du und deine Frau wach sind, könnt ihr eurem Baby bzw. Kleinkind bedenkenlos die günstigen Windeln vom Discounter anziehen. Die haben zwar nicht so viel Saug- und Aufnahmekraft wie die teureren Pampers, können aber aufgrund der schieren Masse etwas häufiger gewechselt werden, ohne den Vorteil der Preisersparnis dafür aufgeben zu müssen.

Pampers für die Nacht – das Kind braucht einen trockenen Hintern

Die Schlafphase in der Nacht ist in der Regel ziemlich ausgedehnt und kann durchaus mal 9-12 Stunden am Stück gehen. Das ist für Babys und Kleinkinder durchaus normal. Markenwindeln in der Nacht zu nutzen hilft nicht nur dem Baby, sondern auch dir bzw. der Mama (je nachdem, wer von euch beiden nachts aufsteht, um das Baby zu füttern). Pampers haben die tolle Eigenschaft, sehr viel Feuchtigkeit aufnehmen zu können, was das Windeln wechseln in der Nacht meist überflüssig macht. Wenn das Baby in der Nacht nicht gewickelt werden muss, wacht es meist nicht einmal auf und schläft schneller bzw. früher durch.

Windeln im Stresstest – die Qualität macht wirklich einen Unterschied

Es macht wirklich einen qualitativen Unterschied, ob man Kindern eine günstige oder eine Markenwindel anzieht. Es gibt genügend Erfahrungswerte, die das widerspiegeln. Es gibt durchaus Situationen, in denen man die Windel nicht sofort bei Bedarf wechseln kann. Hier setzt der Stresstest an. Wie verhalten sich die Windeln, wenn sie für längere Zeit nicht gewechselt werden?

Die Pampers im 12-Stunden-Dauereinsatz

  • Nach 3 Stunden mit durchschnittlicher Urinmenge zeigt die Windel keine sichtbare Veränderung.
  • Nach 6 Stunden sieht man, dass die Pampers beginnt, sich zu füllen.
  • Nach 9 Stunden zeigt die Pampers bereits deutlich an, dass sie voll ist und gewechselt werden sollte. Dazu gibt es einen grünen gelben Strich auf der Windel der grün wird wenn die Windel voll ist.
  • Nach 12 Stunden ist die Pampers total vollgesogen, aber sie hält noch immer. 
Die Discounterwindeln im 12-Stunden-Dauereinsatz
  • Nach 3 Stunden mit durchschnittlicher Urinmenge zeigt die Windel nur eine ganz kleine Veränderung.
  • Nach 6 Stunden sieht man bereits deutlich, dass die Windel voll ist und gewechselt werden sollte.
  • Nach 9 Stunden ist die Windel vom Discounter bereits so voll, dass der Po des Kindes feucht bleibt (das Kind läuft bereits Gefahr, wund zu werden!).
  • Nach 12 Stunden ist die Windel nicht nur randvoll, sondern auch Hose und T-Shirt des Kindes ist stellenweise bereits nass. Die Windel hat jetzt gute Chancen zu platzen. Dadurch wird das gelartige Granulat der Windel überall verteilt und macht zusätzliche Arbeit.

Klassische Windeln und Höschenwindeln: Wann ist welche Windelform sinnvoll?

Die Art der Windel ist je nach Zweckmäßigkeit zu wählen. Kinder stellen, je nach Alter und Befähigung, unterschiedliche Anforderungen an die zu tragende Windel. Grundsätzlich kannst du die Windelart an die Fähigkeiten deines Kindes knüpfen.

Klassische Windelform

  • Die klassische Windel ist vor allem dann praktisch, wenn sich dein Kind noch nicht krabbelnd und gehend fortbewegt. Liegende Kinder (egal ob auf dem Bauch oder Rücken) können die Passform der Windel nicht maßgeblich beeinflussen.
Die Höschenwindel
  • Mit der Höschenwindel liegst du dann richtig, wenn dein Kind anfängt zu krabbeln. Der Bewegungsapparat, vor allem im Bereich der Hüfte, wird dann voll ausgenutzt, was zum Verrutschen einer klassischen Windel führt. Höschenwindeln sind wesentlich elastischer und können mit den Bewegungen deines Kindes mitgehen, ohne ihren guten Sitz zu verlieren.

Umweltschutz als Faktor für den Windelkauf

Als verantwortungsvoller Vater ist dir die Gesundheit deines Kindes enorm wichtig. Das ist gut so und deshalb ist es auch nicht selten, dass man sich Gedanken darüber macht, wie sich Wegwerfwindeln mit dem Thema Umweltschutz vertragen. Markenwindeln werden in der Regel aus Zellstoff gefertigt, der biologisch abbaubar ist. Einzig die kleinen Plastikelemente (Klebestreifen) sind fragwürdig. Der Plastikanteil ist aber bei Markenwindeln wie Pampers deutlich geringer als bei den Discountermodellen. Das Effektivste, dass du für die Umwelt im Zusammenhang mit Windeln tun kannst, ist, dass du und deine Frau möglichst früh dafür sorgen, dass euer Kind den Topf oder die Toilette für das kleine und große Geschäft nutzt.

Windelabo

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